
Die Blutuntersuchung auch Bluttest zählt zu den wichtigen Untersuchungsmethoden in der Labormedizin.
Verschiedene Ursachen neurologischer Erkrankungen lassen sich mit speziellen Bluttests nachweisen.
Einerseits können dies entzündliche Ursachen sein, wie z.B. bei der Neuroborreliose, Multiplen Sklerose oder rheumatologischen Erkrankungen.
Andererseits können auch Erkrankungen des Stoffwechsels wie z.B. Diabetes mellitus oder Schilddrüsenerkrankungen als Ursache neurologischer Erkrankungen nachgewiesen werden. Auch seltenere Stoffwechselerkrankungen können nachgewiesen werden, wie z.B. bei manchen Formen der Polyneuropathie, der Demenz, der Bewegungsstörungen (Parkinson, Dystonie, Morbus Wilson,…), des Restless Legs-Syndroms, von Muskelerkrankungen (Myasthenie, Muskeldystrophie,…).
In manchen Fällen helfen auch genetische Untersuchungen aus dem Blut, die Diagnose zu sichern.
Für die genaue Diagnose mancher neurologischer Erkrankungen ist der Bluttest nicht ausreichend (z.B. Neuroborreliose, Multiple Sklerose). Bei diesen ist oft eine Gewinnung des Nervenwassers (Liquor) im Rahmen einer Lumbalpunktion (Kreuzstich) unabdingbar.



















