Muskelkrämpfe sind meist unwillkürliche, schmerzhafte Anspannungen einzelner Muskelgruppen (meist Wadenmuskulatur) und haben meist ihren Ursprung in einer Überlastung der Muskulatur oder Störung ihres Elektrolythaushaltes. So können ein Mangel an Magnesium oder auch an anderen Elektrolyten (Mineralstoffe) lokale Muskelkrämpfe auslösen. Manche Individuen haben eine besondere Neigung zu Muskelkrämpfen. Bei denen können dann auch oft gutartige Muskelzuckungen in den Waden festgestellt werden. Manchmal kann es auch bei einer Polyneuropathie,  bei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) oder beim Restless Legs-Syndrom zu unruhigen Beinen und Muskelkrämpfen kommen. Von Muskelkrämpfen muss der Krampfanfall abgegrenzt werden, welcher im Rahmen einer Epilepsie auftritt. Andererseits können Muskelverkrampfungen auch bei gewissen Bewegungsstörungen (z.B. DystonieParkinson Erkrankung, …) vorkommen. Muskelkrämpfe aus dem Schlaf heraus sind häufig und werden zu den schlafbezogenen Bewegungsstörungen gezählt. Einschiessende Muskelkrämpfe können auch im chronischen Stadium nach einem Schlaganfall oder bei einer Querschnittslähmung auftreten. Mit dieser Ursache ist dann meist auch eine Steifigkeit in den Beinen verbunden.