
Beschwerden
Für die MS typisch ist das Auftreten von Beschwerden, die Tage bis Wochen anhalten und danach gänzlich oder teilweise verschwinden, um möglicher Weise in anderer Art zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzutreten. Man spricht in diesem Fall von Schüben, wobei zwischen den einzelnen Schüben Intervalle von Monaten bis Jahren liegen können. Anzeichen können Zittrigkeit, Gefühlsstörungen, Sehstörungen allgemein oder mit Doppelbildern, Sprachstörungen sein, aber auch Gangunsicherheit und Gehstörungen, Schwindel bis hin zu Schwäche an Armen und Beinen, Störungen der Koordination, Blasenfunktionsstörungen, Beeinträchtigung der Muskulatur durch unwillkürliche Muskelanspannung und der Körperwahrnehmung. Auch die Sexualfunktionen können bei MS-Patienten gestört sein (z.B. Erektile Dysfunktion). Die MS kann Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, zum Beispiel auf die Ausdauer, haben. Eine besondere Form der raschen Ermüdbarkeit stellt die so genannte „MS Fatigue“ dar, eine übermäßige körperliche und geistige Ermüdung, die vielen MS-Patienten zu schaffen macht.























