Beschwerden

  • Stetige Abnahme Kurzzeitgedächtnis (Gedächtnisstörung) und Konzentrationsfähigkeit
  • Zunehmend Probleme, sich zu orientieren (z.B. beim Datum, wie man an einen Ort kommt).
  • Sprach- und Rechenfähigkeit lassen nach
  • Man verlegt immer öfter Gegenstände.
  • Es macht Schwierigkeiten, sich neue Informationen, Zahlen, Namen zu merken. Gedächtnisstörung
  • Zusätzliche Stimmungsveränderungen oder Wesensänderungen werden beobachtet (Unruhe oder Antriebslosigkeit, Apathie, Angst, Aggression oder Depression)

Darin kann die Demenz auch der Alzheimer-Krankheit ähnlich sein.

Ursachen

Die Veränderungen im Gehirn, die eine Demenz hervorrufen, können durch verschiedene körperliche Erkrankungen entstehen, unter anderem durch Durchblutungsstörungen, bestimmte Schilddrüsenerkrankungen, chronische Vergiftungen etwa durch übermäßigen Alkohol- oder Drogenkonsum oder Hirntumoren können die Tätigkeit des Gehirns beeinflussen und zu einer Demenz führen.

Oft sprechen Medizinerinnen und Mediziner auch von einem so genannten multifaktoriellen Geschehen, also unterschiedlichen Ursachen für die Entstehung der Demenz. Weit verbreitete Leiden wie etwa Bluthochdruck oder Diabetes können etwa eine bestehende Demenz negativ beeinflussen oder die Schäden an den Gehirngefäßen überhaupt erst hervorrufen.

Behandlung/Verlauf

Je früher eine Demenz diagnostiziert wird, desto besser stehen die Chancen, das Fortschreiten der Erkrankung zumindest zu verzögern. In der Therapie der Demenz spielen unter anderem Medikamente eine wichtige Rolle. Einige davon – die so genannten Antidementiva – werden zur Verbesserung oder Stabilisierung der geistigen Leistungsfähigkeit und der Bewältigung des Alltags eingesetzt. Andere Mittel können dazu beitragen, Begleiterscheinungen wie Depression oder Aggression zu mildern, vor allem Neuroleptika und Antidepressiva. Zur Behandlung gehört auch die geistige Aktivierung Betroffenen durch Hirnleistungstrainings, deren Ziel es ist, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Da eine Demenz laufend fortschreitet, ist es bereits ein Behandlungserfolg, wenn sie sich nicht verschlechtert.