Gelegentlich zu stolpern oder zu stürzen ist ganz alltäglich. Mit zunehmendem Alter können Stürze zum echten Problem werden: Knapp über ein Drittel der über 65-Jährigen erleiden pro Jahr einen gefährlichen Sturz, viele davon verletzen sich. Auch bei jüngeren Menschen können verschiedene Erkrankungen dazu führen, dass ihr Sturzrisiko sich erhöht.

Ursachen

Viele gesundheitliche Beeinträchtigungen können dazu führen, dass die Sturzgefahr über das normale Mass hinaus erhöht ist. Dazu gehören im Allgemeinen Kreislaufstörungen, ein zu niedriger Blutdruck, Sehstörungen, eine gebeugte Körperhaltung. Beschwerden wie ein Schwindel, eine Gangunsicherheit, eine Koordinationsstörung, Gefühlsstörungen, Bewegungsschmerzen oder eine abnehmende Muskelkraft können Stürze fördern. Dies können auch Einschränkungen der Nervenfunktionen wie bei einer Polyneuropathie, wie sie unter anderem bei Diabetes besonders häufig vorkommt oder andere Erkrankungen des Nervensystems wie die Parkinson Krankheit, einen SchlaganfallDemenzerkrankungen (siehe auch; Alzheimer Krankheit) oder Epilepsie.