
Kognitions- und Verhaltensneurologische Tests sind standardisierte Prüfverfahren für die kognitive (=geistige) Leistungsfähigkeit. „Standardisierung“ bezieht sich hierbei sowohl auf das Testmaterial und die Durchführungsbedingungen als auch auf die Tatsache, dass die gemessene Leistung zur durchschnittlichen Leistung einer Vergleichsgruppe in Beziehung gesetzt wird. Das Spektrum der erfassten Leistungen reicht von globalen Intelligenztests bis zu sehr spezifischen Prüfungen bestimmter Aufmerksamkeits-, Wahrnehmungs- oder Gedächtnisfunktionen.
Mit standardisierten Fragen und Aufgaben wird die geistige Leistungsfähigkeit gemessen.
Bei einer neuropsychologischen Untersuchung werden mit spezifischen Testaufgaben die wichtigsten kognitiven Fähigkeiten unseres Gehirns geprüft. Diese sind Orientierung, Sehen, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Praxie (Geschicklichkeit), Sprache, Zahlenverarbeitung und sogenannte exekutive Funktionen (Antrieb, Flexibilität, Impulskontrolle, Handlungsplanung, Denken). Die Ergebnisse werden in Bezug zu Bildaufnahmen (MRI Untersuchungen) und neurologischen Erkrankungen des Gehirns gesetzt. Es können Aussagen zur Therapie, Arbeitsfähigkeit und Prognose von Erkrankungen bzw. Verletzungen des Hirns gemacht werden.
Bei Vorliegen einer Demenz erfolgt noch eine weitere ausführliche neurologische Diagnostik und Therapie.












