Zittern ist zumeist eine unbewusste oder unwillkürliche motorische Handlung, bei dem der Körper als Gesamtheit oder einzelne Körperteile zittern oder leicht schwingend, bibbernd, schlotternd oder schüttelnd wirken. Ein minimales Zittern in den Händen ist normal (physiologischer Tremor) und hängt vermutlich mit der Mechanik der Arme und der mechanischen Weiterleitung des Herzschlags zusammen. Dieser physiologische Tremor wird nur dann bemerkt, wenn es durch verschieden Einflüsse verstärkt wird und dann die Wahrnehmungsschwelle übersteigt (Zittern bei Kälte, übermäßiger Konsum von Alkohol, Nikotin, Drogen, Kaffee, Tee und diverse Medikamente). Zittern betrifft oft die Hände, den Kopf, das Gesicht, seltener die Beine und die Stimme. Zittern kann sowohl in Ruhe (eher bei Parkinson Erkrankung) oder in Aktion (eher bei essentiellem Tremor) vorkommen. Man kann weiterhin folgende Formen des Zitterns differenzieren:

  • Zittern in Ruhe
  • Zittern bei Halten oder Bewegung eines Körperteils
    • Zittern bei Fixierung auf ein Ziel
    • Zittern beim Festhalten eines Gegenstandes
    • Zittern bei spezifischen motorischen Aktionen, wie z.B. musizieren

Ursachen
Zittern kann auch das Symptom einer Erkrankung sein. Typische Vertreter hierfür sind der Essentiellen Tremor, die Parkinson Erkrankung, seltener eine Schilddrüsenüberfunktion, Epilepsie, Schlaganfall und Multiple Sklerose. Ebenso sind auch psychische Leiden, wie Angststörung oder Panikattacken eine mögliche Ursache.

Beispiele möglicher Diagnosen