
Sehstörungen sind weit verbreitet. Unter einer Sehstörung versteht man eine vorübergehende oder anhaltende krankhafte Beeinträchtigung des Sehapparats. Sie kann sich durch ein Schwarzwerden vor den Augen, durch den Ausfall von Teilen des Gesichtsfeldes, durch ein Doppeltsehen oder flimmernde Bereiche, Blitze, helle Punkte, Verzerrungen oder auch durch verschleiertes und verschwommenes Sehen äussern. Die Ursachen können vielfältig – harmlos bis lebensbedrohlich – sein.
Mögliche Ursachen, mögliche Hinweise auf Erkrankungen
Abgesehen von Fehlsichtigkeiten wie Kurz-, Weit- oder Alterssichtigkeit, die sich meist über einen längeren Zeitraum hinweg entwickeln, können vor allem plötzlich auftretende Sehstörungen und -verschlechterungen Hinweise auf gravierende neurologische Erkrankungen sein. Sehstörungen treten unter anderem im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen des Gehirns, Hirnblutungen, Hirntumoren, Multiple Sklerose und anderen auf. Auch bei der so genannten Migräne mit Aura kann es zu Verschlechterungen des Sehvermögens kommen.
Um die Ursachen von Sehstörungen genau festzustellen, ist oft eine Untersuchung bei der Augenärztin/beim Augenarzt erforderlich. In vielen Fällen gehören sie aber von einer Neurologin/einem Neurologen abgeklärt.




